-teuflisch- ruhige Zeit auf der Insel JUIST ,  Mitte Januar 2018 , Foto © ERDBEERFISCH
-teuflisch- ruhige Zeit auf der Insel JUIST , Mitte Januar 2018 , Foto © ERDBEERFISCH

Herzlichen Glückwunsch !

Übergabe des Ehrenzeichnes auf der Hauptversammlung der Juister Feuerwehr durch den stellvertretenden Kreisbrandmeister Dieter Helmers.

Neujahrsschwimmen 2019

2019



Eben aufgestellt 21. 11. 2018 der Bronze-Engel vor der katholischen Kirche
Eben aufgestellt 21. 11. 2018 der Bronze-Engel vor der katholischen Kirche

23. Oktober 2018 ; Bild links :  .... drei Stunden vor Hochwasser... (© Uwe Wunder) , Hochwasser ,

am Deichfuß bei "Schwarze Bude" (© Oliver Lübben)Hafenblick (© Hotel Achterdiek) , Bill - Bilder  (© Domäne Bill)  , weitere  (© Nationalpark Haus) ,

Dirk Tonn  (facebook-Auszug)

 

Zum im Raume stehenden Abriß des Bahnhofs:

 

Warum ein protziger Neubau anstelle des Bahnhof-Gebäudes?  Warum nicht so?!!

 

Fast Verdreifachung der Fläche Nationalparkhaus durch mehr Fläche und Verlagerung in den neuen luftigen verglasten Vorbau. Wohnungen für Juister on top auf dem alten Güterlager im neuen 1. OG und in Teilen des hinteren Gebäudes (jetzt noch Nationalpark). Also alles, was bisher immer für den Abriss und Neubau als Argumente herhalten musste.

Und der alte Bahnhof mit Uhrenturm & Ankunftsterrasse, Sichtachsen bis hoch zum Kurhaus und schützenswerter Front Fassade könnte erhalten werden!

Und die OLB findet leicht einen anderen Standort...

https://www.facebook.com/groups/2253844698184814/?multi_permalinks=2258646971037920&notif_id=1538906330637020&notif_t=group_activity

 

Schifffahr -  und  Flugplan  2019
Schifffahr - und Flugplan 2019

Informationen zum Nachdenken und zur Meinungsbildung für Insulaner, Juister und Gäste

 

 

Die Insel Juist, ein Kleinod und Refugium der Ruhe und Beschaulichkeit verändert sich, verändert sich bedrohlich zum absoluten Nachteil.

Diese Entwicklung schreitet schon eine ganze Weile voran.

Im Ostdorf an der Dünenstr. mögen das Haus „Juliane“ und der Rettungsschuppen, an der Billstr. das Loch neben Haus Ludwigslust (ehemals „Haus Sohn“ der Familie Kleen) beispielhaft für die Veränderung stehen.

Im Loog mag der Platz des ehemaligen Kindergartens „Schwalbennest“ dieser unverhohlenen Gier nach immer mehr „Rendite“ beispielhaften Raum geben.

Und jetzt ist es öffentlich, was Insider schon lange wussten. Die Reederei Norden Frisia will den alten Bahnhof sanieren. Aber Abriss und / oder Neubau (es gibt sogar schon Entwürfe dazu) werden diskutiert!

Die ersten Gespräche haben bereits auf Juist stattgefunden. Der Gedanke einer Sanierung ist grundsätzlich zu begrüßen und sollte von der Juister Politik Unterstützung finden.

Der Juister Bahnhof ist aber etwas Besonderes und ein ganz wesentlicher Teil unserer Inselgeschichte und dazu ein dominierendes Bauwerk am Eingang des Ortes. Dominierend in dem Sinn von geschichtlicher Dimension, nicht von der baulichen Größe.

Allein aus diesem Grund ist mit jeder kleinen Veränderung vorsichtig umzugehen.

Nach meinem Dafürhalten sollte die Gemeinde Juist den Denkmalschutz einschalten um Klarheit zu bekommen.

Das hilft der Planung und dem Image der Insel.

Kein Bauherr mag diese Behörde, den Denkmalschutz. Beim Juister Bahnhof geht es wahrhaftig nicht nur, und nicht in erster Linie um die Pläne des Eigentümers, der Reederei.

Mit einem alten Stückchen Juist in solch einer prägenden Lage muss zwingend pfleglich und wohl überlegt umgegangen werden.

Der Bauherr und auch der Rat der Inselgemeinde sind gut beraten die Insulaner und auch die Gäste mit einzubeziehen.

Für sehr viele Gäste heißt es bei Urlaubsplänen nicht: Wohin fahren wir, sondern wann fahren wir nach Juist.

Über 70 % unserer Gäste kommen über Jahrzehnte zur Insel, und der überwiegende Teil dieser Gäste fuhr noch mit der Inselbahn und kam dann durch den Bahnhof um mit „Ohhh wie blaaasss“ und „Hut ab“ begrüßt zu werden.

Diese Werte sind heute noch gegenwärtig und wesentlicher Teil von Erinnerungen, und Geschichte ist Erinnerung

Der Bauherr hat im ersten Gespräch von einer Sanierung vom Keller bis zu Dach gesprochen. Auch Abriss und totaler Neubau wären nach Lage der Dinge nicht auszuschließen.

Wenn diese Sätze so, oder so ähnlich gesprochen wurden, dann ist in den Augen der Planer der Abriss die sauberste Sache.

Dafür würden dann zur Untermauerung vor allem wirtschaftliche Überlegungen den Weg aufzeigen.

Auch ist nicht die ehemalige Bahnsteigkante auf der Südseite des Gebäudes die südliche Baugenze. Das Gebäude selbst zeigt auf bis wie weit geplant, und letztlich gebaut, werden kann.

Die erste sichtbare Sünde im Bereich Bahnhof ist die „Verlegung“ der südlichen Baugrenze im Bereich des Wohnhauses, das die Reederei im westlichen Bereich errichtet hat.

Hier hat der Rat und vor allem der damalige BGM Wübben in vorauseilendem Gehorsam diese Ausnahme gestattet. Sicher hat man dabei an den entstehenden Wohnraum gedacht. In der Gemeindepolitik muss aber weit nach vorne gedacht werden, denn diese Ausnahme könnte heute bei einem evtl. Neubau eine große Rolle spielen.

Überhaupt sollte das Miteinander (Wenn es das überhaupt heute noch gibt) von Reederei und Inselgemeinde überdacht werden. Unter dem Senior Stegmann, der Vater des heutigen Reederei Chefs, gab es so eine Art „Partnerschaft“ zwischen Insel und Festland.

Zweimal im Jahr kamen der Juister VA (Verwaltungsausschuß, in dem auch ich saß) zusammen um sich auszutauschen. Wir redeten miteinander und hatten immer Gelegenheit Dinge abzustimmen, neu zu bewerten und auch zu ändern. Wir redeten in Augenhöhe und nicht in demütiger gebückter Haltung. Das war überwiegend eine gute Sache. Oft genug habe ich dabei auch den „Hammer“ raus geholt und dem Reedereigremium klar gemacht, dass wir nicht verheiratet sind und der Beförderungsvertrag von Norddeich nach Juist und zurück nicht in Platin gegossen ist.

Inzwischen gibt es den „Jahrhundertvertrag“ nicht mehr. In diesem Vertrag aus den Jahr 1929 wurde geregelt, dass die damalige „Reederei Norden“ das Recht und die Pflicht erhält die Insel Juist mit dem Festland und umgekehrt zu verbinden. Diese Verpflichtung galt für das ganze Jahr. Die Inselgemeinde stellte sicher, dass kein Zweiter Betreiber dieses Recht erhält. Die Insel Juist wurde an den Einnahmen des Fahrkartenverkaufs minimal beteiligt. Im Zuge der Annährung der elektronischen Buchungssysteme zwischen Norderney und Juist wurde dieser Vertrag aus der Hand gegeben. (Ein besonders „genialer“ Schritt von Verwaltung und Rat)

Sehr bescheiden dieser Anteil, diese Einnahme aber immerhin eine vertragliche Regelung im Sinne von Partnerschaft.

Im Zuge dieser Sanierungsaufgabe „Bahnhof“ ist der Rat der Inselgemeinde gut beraten diesen alten Zustand wieder herzustellen.

Zur Ratsarbeit von heute kann ich nur hoffen, dass sich der oder die Ratsherr/Ratsfrau mit der zurückliegenden Zeit (Vergangenheit) beschäftigt hat.

Es ist wenig populär, aber im Fall des Juister Bahnhofs und dem geplanten Bau des Feuerwehrhauses auf dem Gelände östlich der Hafenzufahrt unerlässlich und von entscheidender Wichtigkeit für die Zukunft.

In den 90iger Jahren haben wir, der damalige Rat eine Fa. Reppel aus dem Schwarzwald, in der Nähe von Baden Baden, beauftragt ein Gutachten für die Planung über große Teile des Dorfes (Strandstraße und das Gelände zwischen den Deichen) zu erstellen.

Das Ergebnis ist der heutige Zustand von Teilen der Strandstraße.

Für die „Gestaltung“ des Geländes zwischen den Deichen war in den Jahren zuvor eine „Gästebefragung“ erfolgt (nicht unbedingt repräsentativ und nach allen Regeln der Informatik, aber eindeutig).

Die Befragung unserer Gäste war eindeutig:

Ruhe und Erholung, keine Veränderung des jetzigen Zustandes auf der Ostseite. Erhalt der Grünflächen für Pferde war dabei sehr wichtig. Die Westseite sollte dem Spiel und Spaß gewidmet sein.

Dieses Reppel Gutachten verschwand in irgendeiner Schublade weil die Mehrheitsverhältnisse sich veränderten und der langjährige Gemeinde u. Kurdirektor Emil Visser ausschied. Aus meiner heutigen Sicht der größte Verlust für Juist, wenn die Erfahrungen mit den nachfolgenden Gemeindechefs in Betracht gezogen werden.

Das Reppel Gutachten sah vor, auf der Westseite der Hafenzufahrt vor dem alten Bahnsteig eine große Wasserfläche entstehen zu lassen für die größeren Kinder mit Motor- und Segelbooten.

Der Bahnsteig diente in dem Plan als „Elternzuguckplatz“ mit Verzehrmöglichkeiten. Versorgt durch die „Bahnhofsgaststätte“, heute „Kompass.

Das weitere Gelände sollte ähnlich genutzt werden wie heute. Der Boule Platz wurde östlich angesiedelt. Ein Kinderspielhaus und eine „Halfpipe“ waren auf der Vorschlagsliste.

Im Winter gab die Wasserfläche vor dem Bahnsteig eine tolle „Schöffelfläche“ her

Soweit der Plan. Die Straße von der Deichscharte ins Dorf sollte höher gelegt werden und eine stilisierte Hollandbrücke den Eingang in den Ort markieren. Die Turmuhr an der Bahnhofsmauer war weiteres, wichtiges Element dieses Planes.

Das besondere dieses Planes war die zeitliche Unabhängigkeit für die Verwirklichung. Zehn Jahre und mehr für die Realisierung waren geplant. Aus diesem Ablauf ergab sich auch die Inanspruchnahme von Fördermitteln, wenn es denn passende dazu gab, auch für Teile des Gesamtprojektes.

Ich meine noch heute ein toller Plan der es wert war verwirklicht zu werden.

Heute wissen wahrscheinlich, weder die Verwaltung noch große Teile des Rates was es mit dem Reppel Gutachten auf sich hat, noch das es überhaupt existieret.

Für diesen Umstand bekommt der Satz eines bekannten Politikers:

„Wer seine Vergangenheit nicht kennt, der kann auch keine Zukunft gestalten“

eine schon fast brisante Bedeutung

Rat und Verwaltung sind gefordert hier im Sinne von Verantwortung für die Juister Geschichte zu entscheiden und jede Art von Neubau zu verhindern.

Die Reederei hat mit dem Bau des Norderneyer Hafengebäudes bewiesen, dass ein modern gestalteter Zweckbau durchaus schön sein kann.

Die Befürchtung besteht, hier auf Juist so eine Art „Norderneyisierung“ durch ein imposantes, exklusives Gebäude einzuläuten.

Das darf nicht sein!

Den Denkmalschutz einzuschalten ist in jedem Fall gut. Nur eine Entscheidung des Rates von der Haltung des Denkmalschutzes abhängig zu machen ist nicht zu akzeptieren.

Hier sollte ein eindeutiges Zeichen gesendet werden, das eine Restaurierung wünschenswert ist, aber nur im Sinne der Insel Juist, seiner Bewohner und seiner Gäste.

Durch die Tideabhängigkeit, die ganz wesentlich das Ausbleiben des Massen-Tourismus beeinflusst, konnte sich die Insel Juist bis vor einigen Jahren den Charme des etwas zurückgebliebenen, ruhigen, auf Tradition und den Erhalt des Bewährten achtenden Stückchens Erde bewahren. Viele der immer wieder Juist besuchenden Gäste lieben genau das an ihrer Insel. Und der erste sichtbare Ausdruck dieses Geistes ist bei Erreichen des Ortes eben dieser Bahnhof, dieses altehrwürdige Gebäude. Warum findet sich die Turmuhr hundertausendfach auf Bildern, Drucken, in Büchern, Postkarten, Broschüren, in TV-Sendungen und letztlich auch im Herzen unserer Gäste?

Warum nur?

Damit sollte man sehr sorgfältig umgehen. Es geht nicht nur um das Gebäude. Es geht um den ersten Eindruck beim Betreten der Insel, um das, was über Jahrzehnte an genau diese Stelle gewachsen ist.

Juist lebt nicht vom stetigen Wachstum, viel eher sorgen ständige Qualitätsverbesserung in Dienstleistung und Bewahrung von Tradition und Bewährtem für Zufriedenheit, bei Gästen und Insulanern.

Soweit zum Juister Bahnhof.

Reiner Behrends

Aus dem schönen Ostdorf

Juist Anfang September 2018

 

auf dem Hauptdeich...
auf dem Hauptdeich...

22.5.2018, Grossbrand im VEERHUES

Diese Leitung -Ekofisk-Pipeline- gehört 3 m unter die Erde
Diese Leitung -Ekofisk-Pipeline- gehört 3 m unter die Erde

Freie Erdgasleitung von 1975 Norwegen ( Ekofiskfeld)-Emden ca. 445Km lang.
Westspitze Juist bei extremen Niedrigwasser im März 2018

aufgenommen von Familie Sven Arends , Domäne Bill


31. Mai 2017
31. Mai 2017

das neue Juister Rettungsboot auf dem Weg nach JUIST , geplante Ankunft gegen 19:00 Uhr.
das neue Juister Rettungsboot auf dem Weg nach JUIST , geplante Ankunft gegen 19:00 Uhr.

2017

Windpark  nördlich der Insel JUIST , Foto ©Hero Lang
Windpark nördlich der Insel JUIST , Foto ©Hero Lang
....bitte in den Text klicken.....
....bitte in den Text klicken.....
Oktober 2016
Oktober 2016

Juister Hafen ohne Wasser und Schiffe , 22.10.2016 Foto © : Heino Behring
Juister Hafen ohne Wasser und Schiffe , 22.10.2016 Foto © : Heino Behring
Juister Hafen wieder voll Schlick.    22.10. 2016 Foto © : Heino Behring
Juister Hafen wieder voll Schlick. 22.10. 2016 Foto © : Heino Behring
Unser Hafen heute Mittag kurz von der Sonne beschieden , Foto © :   Heino Behring   22. 10. 2016
Unser Hafen heute Mittag kurz von der Sonne beschieden , Foto © : Heino Behring 22. 10. 2016
Foto © DSS  ; Inselhafen bei Tiefebbe , 05.10.2016
Foto © DSS ; Inselhafen bei Tiefebbe , 05.10.2016

das bekannte "Hafenproblem" am 22. September 2016



25. August 2016

....wer  weis , was das soll.........